och noe!

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Staffellos

Sollte sich der eine oder die andere darüber wundern, daß ich dieses Jahr so wenig über gejagte Radfahrer schreibe… die Motorradstaffel entwickelt sich dieses Jahr für mich fast zum Totalausfall. Erst wird Rund um Köln im Schnee verweht, dann darf ich, während die Kollegen durch den Taunus kradeln, Frau de Mol bewundern und am Tag der Einheit statt der Flachheit des Münsterlandes, die…. also muß darf ich auch arbeiten. Aber ich beschwere mich ja gar nicht. Zum einen gibt es Feiertagszuschlag zum andern hält sich meine Motivation radelnde Apotheken zu begleiten dieses Jahr sowieso in gewissen Grenzen. Da trifft es sich doch gut, daß das einzige Rennen an dem ich dieses Jahr beteiligt war, das kleine sympathische Amateurrennen Köln-Schuld-Frechen war.

Nachtrag: Wider erwarten werde ich doch den Tag der Deutschen Einheit im schönen Münsterland verbringen in der Hoffnung das nur die Glocken läuten.

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Leseflash

Völlig vergessen zu erwähnen hatte ich, daß man mir unlängst bei der Arbeit von einem Schwedischen Autor vorschwärmte, speziell von seinen drei Krimis, nach deren Vollendung er leider plötzlich verstorben ist. Der Name des Autors ist Stieg Larsson, die drei Krimis heißen “Verdammnis”, “Verblendung” und “Vergebung”, haben eine ansehnliche Dicke, sind nicht teuer und ich habe knapp zwei Wochen gebraucht um mich durch alle drei durch zu fressen. Ich will nicht zu viel verraten, es geht um einen schwedischen Wirtschaftsjournalisten, sein kleines Magazin und eine rätselhafte junge Frau die in jedermanns Computer schmökert als wäre es ein offen daliegendes Buch. Ich hoffe inständig, daß das so wie in dem Buch beschrieben (noch) nicht möglich ist aber ich hab da so meine Befürchtungen…

Die drei Bücher bauen auf einander auf, man kann sie vielleicht auch einzeln lesen aber wenn man in der Mitte einsteigt macht der Anfang bestimmt nicht mehr soviel Spaß.
Wie gesagt ich will nicht zuviel verraten, mir persönlich hat der zweite Band am besten gefallen aber sie sind alle drei sehr gut lesbar und spannend, wenn auch nicht immer ganz leicht zu verdauen.

Es gibt ja das Gerücht, daß es noch einen vierten Band geben soll der bislang noch nicht veröffentlicht wurde, ich persönlich kann mir nicht vorstellen, daß und wie die Story nach dem dritten Band weitergehen könnte. Band eins und zwei gibt es als Taschenbuch, Band drei bisher nur gebunden.

Jetzt sag ich nix mehr und warte wie lang es dauert bis die Bücher da unten rechts in der Amazon Werbeecke auftauchen :)

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Premiere - Nachtrag

Ich bin platt! Ehrlich, nachdem ich zwei Tonnen Kies per Schubkarre von vor nach hinter das Haus geschafft hatte war ich nicht so k.o. wie heute nach meinem kleinen Motorradjob bein Köln Triathlon. Ich mach es kurz: Fünf Uhr aufgestanden, sieben Stunden fast ununterbrochen unterwegs, mehr als 230 Kilometer mit maximal 70 km/h, meistens aber zwischen 30 und 40 km/h. Dazu ein Wettkampfrichter der einem öfter mal antippt wenn man noch langsamer werden soll, damit er weiter vorne ein paar des Windschattenfahrens Verdächtige beobachten kann bis er mit der freundlichen Bitte “fahr mal daneben” zur Tat schreitet. Erwähnte ich die engen Straßen, den Gegenverkehr und nicht zuletzt den wirklich heftigen Seiten-, Gegen- oder Rückenwind? Ach ja, 100km An- und Abfahrt kamen noch drauf.

Ich bin Platt!
Aber ich hab ein paar nette Motorradfahrer kennengelernt.

Wendepunkt

Wendepunkt

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Premiere

Heute bin ich, zum ersten mal seit gefühlten 120 und echten 20 Jahren mit einem Sozius unterwegs gewesen, auf der BMW. Natürlich ist das kein Problem für die K auch wenn wir, glaube/hoffe ich nur noch knapp unterhalb der Zuladungsgrenze unterwegs waren. Ich sags gleich, so richtig Spaß gemacht hat es mir nicht. Kann am heftigen Seitenwind gelegen haben oder daran, daß ich den Jungen Mann vorher gar nicht kannte und vielleicht auch daran, daß die Strecke voller Menschen auf Fahrrädern war und es immer hin und her ging.

Rudelschwimmen

Rudelschwimmen

Um es aufzulösen: Ich bin spontan beim Köln Triathlon eingesprungen und hab einen Kampfrichter Spazieren gefahren. Also natürlich nicht wirklich spazieren sondern ich habe ihm beim Erfüllen seiner Aufgabe geholfen, dem Aufspüren von Windschattenfahrern, was bei Triathlethen streng verboten ist. (Wieder was gelernt) Allerdings ist es etwas schwierig wenn soviele (wie “mein Richter” sagte zu viele) Radler gleichzeitig unterwegs sind, nicht in irgendeinen Windschatten zu fahren. Heute gabs zum Eingewöhnen erstmal nur ein kleines Rennen, die CologneSmart (0,7 km Schwimmen, 24 km Radfahren und 7,0 km Laufen), morgen dann die Cologne226 (3,8 km - 180 km - 42,2 km), sprich 180 km mit einem zappelnden Richter hinten drauf. Dafür gehts aber auch schon um sieben Uhr los, heißt: 5:30 Uhr aufstehen.

Ich glaub mein Lieblingshobby wird das nicht, also das mit dem Beifahrer.

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Fehlleistung (meinerseits)

Letzten Samstag bin ich mit der K zur Arbeit nach Düsseldorf gefahren. Normalerweise mach ich das nicht so gerne da das 170 Kilometer fast nur Autobahn bedeutet (hin und zurück) plus die ganze Umzieherei und so. Am Sonntag wollte ich aber auf dem Weg dorthin in Hitdorf zu einem BMW Frühstück fahren um dann von dort gestärkt weiter in die Landeshauptstadt. Um der Hinfahrt (auch fast nur Autobahn) etwas schönes abzugewinnen bin ich in Köln Nord runter und dann zur Rheinfähre nach Langel gefahren (Navi sei dank) Von dort konnte ich dann das Ziel am anderen Ufer schon sehen. Was ich hingegen nicht sehen konnte, war die Fähre. “Die wird wohl heute und morgen repariert” sagte man mir dann. Tolle Strategie, ausgerechnet am Wochenende.

Also wieder zurück auf die Autobahn, über den Rhein und nur 16 Kilometer später stand dann am Ziel hatte noch zwanzig Minuten Zeit, genug für einen Kaffe und einen Smalltalk. Was ich dort allerdings nicht sah, waren andere Motorräder und schon gar keine Ks nur Taucher. Irgendwas läuft hier falsch, dachte ich mir und bin dann schon mal nach Düsseldorf gefahren und hab mich noch zwanzig Minuten vor dem Funkhaus in die Sonne gesetzt.

Abends bin ich dann die A61 nach Hause gefahren und ich muß sagen, auf den kurzen Stücken ohne Baustelle geht die K echt gut mit dem neuen Lenker.

Ich hab dann zu Hause mal geguckt wieso ich denn da alleine stand. Vielleicht fahr ich ja in drei Wochen nochmal mit der K zur Arbeit nach Düsseldorf, dann könnte ich nämlich auf dem Hinweg in Hitdorf zum BMW Frühstück fahren um von dort aus dann…. ist übrigens ein Sonntag

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