Preis verliehen für Autorenschaft und Gesamtverantwortung
“don’t mix politics with games” lautet der Untertitel des Weblogs von Jens Weinreich. Und doch macht der profilierte Sportjournalist genau das: Hier werden keine Fußballergebnisse kommentiert oder sportliche Helden gefeiert. Jens Weinreich – der als freier Journalist sonst für Hörfunk und Print arbeitet – nutzt die Nische Internet, um über die Schnittstelle von Politik und Sport zu berichten. Und so kann der Nutzer in seinem Blog einen detaillierten Bericht aus dem Sportausschuss des Bundestags nachlesen oder sich über die Verwicklungen im Fifa-Exekutivkomitee informieren. Auch die vielen Kommentare belegen, dass der humorvoll-ironische Ton und die kenntnisreiche Themenwahl eine Lücke schließen, die der traditionelle Sportjournalismus hinterlässt.
Verantwortliche Person: Jens Weinreich (Autorenschaft und Gesamtverantwortung)
Diese Mischung aus Borniertheit, Uninformiertheit, technischem Desinteresse, der guten Absicht, wenigstens “etwas” zu tun, Angst vor der BILD- Zeitung etc. fuehrte dazu, dass man weder die Expertenmeinungen noch die Meinungen von 134.000 Petentinnen und Petenten wenigstens in ihrer Mischung zur Kenntnis nahm oder nimmt. Weil es aber doch irgendwie seit ein paar Tagen komisch laeuft, gruendet man jetzt mit Brigitte Zypries wenigstens nachtraeglich noch einen Arbeitskreis.
Ein Kollege hat mir jetzt tatsaechlich geschrieben, er verstehe mich ueberhaupt nicht, wegen “dem bisschen Freiheit” im Internet die SPD verlassen zu koennen. Dieses Zitat belegt, wie weit die handelnde gesetzgeberische Generation tatsaechlich vom Problem weg ist und keinerlei Sensibilitaet dafuer entwickelt hat, was der systematische technische Aufbau von Zensurinfrastruktur fuer einen freien Staat tatsaechlich bedeuten kann oder bedeutet.
Gestern habe ich einer freundlichen Dame in der Buchhaltung eines großen Hotels am Alexanderplatz in Berlin per Telefon einen Namen Buchstabiert: “… Paula, Richard, Emil, Siegfried, Theodor, Emil…” usw.
Heute kam dann (schon) das Fax an “Fa. Presdeigne…”
Soll ich jetzt einen Witz darüber machen was ich glaube aus welchem Deutschen Sprachraum die Dame stammen könnte?
Die Nacht von Samstag auf Sonntag hab ich in den, um diese Uhrzeit total gemütlichen, Studios des WDR in Bocklemünd verbracht um mir selbige mit der zweiten langen “Was liest Du” Nacht um die Ohren zu hauen.
Das hat in der Tat viel mehr Spaß gemacht als zu erwarten war, immerhin waren wir nur alle halbe Stunde für 20 Minuten auf Sendung, aber eben diese waren doch immer wieder recht vergnüglich und interessant was natürlich zum einen Jürgen von der Lippe zu verdanken war, der auf seine Art eigentlich immer ein Fernseherlebnis ist, auf der anderen Seite aber auch Seinem Studiogast. Lydia Herms, Leseratte, Buch- und alles mögliche Reporterin bei Sputnik, dem mdr Radioprogramm für die nicht mehr so ganz aber immer noch ziemlich jungen Hörer. Jedenfalls hat Lydia an Jürgens Seite eine sehr gute Figur gemacht hat und man hat ihr “das erste mal” nach spätestens 10 Minuten kaum noch angemerkt.
Ja und dann haben wir noch das Morgengrauen im, um diese Uhrzeit doch etwas gemütlicheren, Brauhaus em Keldenich verbracht und viel gequatscht über alles mögliche ausser Gott und der Welt.
War sehr, sehr nett.
[Lydia Herms hat bei Sputnik auch eine eigene Bücher-vorstellen-in-Web-Videos-Reihe "Lydias Lesestoff" in der sie Bücher an oft ungewöhnlichen Orten vorstellt. Sehr liebevoll und witzig dargeboten und produziert, einfach mal die Sputnik Seite danach durchstöbern, los jetzt!]
Zufällig habe ich gerade mitbekommen, dass Kabel 1 tatsächlich die von mir sehr geschätze Britische Serie um den in das Jahr 1973 zurück verschlagenen Inspector in die zweite Staffel schickt. Zu sehen ab dem 27.6. immer Samstags kurz vor elf.
Zum Eingewöhnen werden die, vor zwei Jahren in Doppelfolgen unter Wert weggesendeten Folgen der ersten Staffel wiederholt. Heute (seit 0.00 Uhr) und morgen Nacht.
Wie gut, dass ich mir gerade die zweite Staffel auf DVD gekauft habe, im Original.
Sitze eine halbe Stunde vor Arbeitsbeginn im Cafe Einstein am Gendarmenmarkt (schön) trinke einen Caffe Latte (lecker) und nutze den freien Internetzugang des Cafes (praktisch) um mit meinem schnuckeligen eeepc in meinen Mails und der Welt umher zu surfen. Die Sonne scheint, es könnte etwas wärmer sein, die Kollegen, egal ob ZDF oder frei sind alle nett, der Job verspricht anspruchsvoll aber nicht zu stressig zu werden… was will man mehr?
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